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Vorurteile gegen Impfen ungegründet

Es ist paradox: Eine Impfung gegen AIDS wünschen sich viele, aber nicht alle sind gegen die Krankheiten geimpft, gegen die es bereits Impfstoffe gibt. Kaum eine Vorbeugungsmethode ist so effektiv und nebenwirkungsarm wie das Impfen. Den-noch gibt es Gegner, die für sich und ihre Kinder Impfungen ablehnen. Impfgegner meinen beispielsweise, dass durch die verbesserte Hygiene die Krank-heiten, gegen die geimpft wird, bereits verschwunden wären. Das ist falsch. Einige Krankheiten wie beispielsweise Masern oder Hepatitis B sind heute seltener als noch vor einigen Jahren. Es kann aber eindeutig nachgewiesen werden, dass sich die Häufigkeit der Masernerkrankungen erst mit der Einführung der Impfungen in-nerhalb weniger Jahre drastisch verringert hat. Auch gegen Krankheiten wie Diphtherie oder Kinderlähmung, die mittlerweile fast ausgerottet sind, sollte man sich impfen lassen. Denn in anderen Teilen der Welt sind die Erreger noch immer anzu-treffen und können jederzeit nach Deutschland eingeschleppt werden. Bei einem geringen Durchimpfungsgrad der Bevölkerung könnte es leicht zu Epidemien kommen. Durch Impfstoffe werden keine Krankheiten übertragen, dem Vorurteil der Impf-gegner zum Trotz. Eine Übertragung von HIV durch Impfungen ist ausgeschlossen, da sie nicht mit menschlichem Blut in Kontakt kommen. Die bei Impfungen auftre-tenden Komplikationen sind in ihrer Schwere nicht vergleichbar mit denen einer Erkrankung, die ein Ungeimpfter erleiden würde. Entgegen des Vorurteils der Impf-gegner belasten Mehrfachimpfungen den kindlichen Organismus nicht über Ge-bühr. Kinder werden vor jeder Impfung untersucht, ob sie nicht an behandlungsbe-dürftigen Krankheiten leiden. Da sich das kindliche Immunsystem täglich mit den Krankheitserregern ihrer Umgebung auseinander setzen muss, toleriert es die gleichzeitige Gabe verschiedener abgetöteter Erreger gut. In Studien zeigte sich, dass Mehrfach-Impfstoffe genauso gut verträglich sind wie die, die nur vor einer einzelnen Krankheit schützen. Allerdings ist nicht jeder geimpfte Mensch zuverlässig geschützt, denn Impfungen sind "nur" zu 85 bis 98 Prozent erfolgreich.


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